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Kulturfest findet auch in diesem Jahr keinen Zuspruch in der Bevölkerung

Bericht vom: 10 Jun 2009

Großspurig bewegten sich auch in diesem Jahr die Verantwortlichen auf das Kulturfest, organisiert vom Bürgerbündnis „Bad Nenndorf ist bunt”, zu. „Bund, vielfältig und weltoffen” wollte man sich am vergangenen Sonnabend in der niedersächsischen Kurstadt zeigen. Kein Wunder, hatte man doch vor kurzen erst den Titel als “Ort der Vielfalt” erhalten, doch scheinbar sind sich die Damen und Herren nicht im Klaren, dass es sich hier um eine Auszeichnung handelt, die am Fließband gefertigt und verteilt wird.

Die Tatsache, dass sich die Bürger der Region Bad Nenndorf nicht mit schlechten Lockangeboten vor den Karren des selbst ernannten Bürgerbündnisses spannen lassen wollen, wird weiter ignoriert. In einem Bericht der Schaumburger Zeitung vom 8.6.2009 heißt es dazu: „Vorsitzender Ali Ünlü dankte den Organisatoren, hoffte aber auf mehr Besucher aus Nenndorf.“ Eingeständnisse für den Mangel an Zuspruch möchte man sich in Bad Nenndorf nicht machen. Schuld für die ausbleibenden Besucher ist in diesem Jahr das schlechte Wetter. Kurz gesagt: Das Fest war wieder mal ein Reinfall und die Pechsträhne der Gutmenschen will auch in diesem Jahr kein Ende nehmen.

Hätten wir uns nicht selbst über die Gegebenheiten vor Ort informieren lassen, so wären wir überzeugt davon, dass es gar kein Kulturfest gegeben hat. Selbst von der beschönigenden Berichterstattung der regionalen Systempresse kann sich nur ein Dummkopf täuschen lassen. Dort wird beispielsweise behauptet, dass sich über sechs Stunden lang zahlreiche Besucher aus vielen Nationen auf dem Kulturfest vergnügten.

Diese Behauptung widersprechen selbst die Bilder unserer Gegner: Keine Besucher interessieren sich für die aufgebauten Stände und selbst die Personen hinter den Ständen machen gewiss keinen vergnügten Eindruck. Auch wir würden uns an der Nase herumgeführt fühlen, wenn man uns mit leeren Versprechen nach Nenndorf gelockt hätte.

Unter den anwesenden Personen im Kurpark befanden sich z. B. die Eltern von, den eigens für das Kulturfest, instrumentalisierten Kinderturngruppen, die Vertreter der etablierten Volksverräter- Parteien und ihre Handlanger oder vielleicht auch den ein oder anderen angereisten Gauner. Das im Artikel aufgeführte Zitat des Landrates, „es zeigt sich, dass immer mehr gesellschaftliche Gruppen davon die Nase voll haben“, muss wohl eher auf das Bad Nenndorfer Kulturfest im Kurpark verstanden werden, als auf die jährlichen Trauermarsch zum Wincklerbad.

An dieser Stelle können wir dem besorgten Bürger mitteilen, dass selbst unsere Kritiker davon Abstand genommen haben, den Trauermarsch verbieten zu wollen. So heißt es dazu in der Schaumbuger Zeitung: „Ein Verbot des rechten Aufmarsches erscheine indes unwahrscheinlich. Anders als in Hannover, wo das Verbot Bestand hatte, weil am 1. Mai nicht genügend Polizeikräfte verfügbar waren. „Das ist am 1. August nicht so“, erklärte der Landrat”

So appelliert Dietmar Buchholz an alle, am 31. Juli und 1. August aktiv zu werden: „Wir lassen uns die Hoheit über Nenndorfs Straßen nicht nehmen.“ Dem entgegnen wir: „Lieber Herr Buchholz, auch Sie täten gut daran, sich nicht zu überschätzen und an ihrer Autosuggestion zu arbeiten. Am 1. August werden Sie eine, für Sie sicherlich bittere, Erfahrung machen müssen: Einen größeren Trauermarsch in Bad Nenndorf, als Sie in bisher gehabt haben!“

So können wir nun unseren Gegnern, auch wenn es sie wenig trösten wird, mitteilen, dass es in diesem Jahr wenigsten eine gut besuchte Veranstaltung in Bad Nenndorf geben wird: Den, auch in diesem Jahr erfolgreichen, Trauermarsch zum britischen Folterlager.

Also am 1. August auf nach Bad Nenndorf zum gutbesuchten Trauermarsch 2009!


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