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Achtung! Das Nenndorfer "Versagerbündnis" lässt endlich mal die Hüllen fallen...

Bericht vom: 27 Jun 2009
Ihr Ruf ist bereits ruiniert und Sie werden jeden Tag auf's Neue auf der offener Straße von Passanten ausgelacht? Freunde hatten Sie nie und ihre Nachbarn und Arbeitskollegen meiden Sie ständig? Trösten Sie sich doch, denn schon bald sind Sie mit Ihren Sorgen und Nöten nicht mehr ganz allein!

In der kleinen Kurstadt Bad Nenndorf gibt es nämlich eine Handvoll Leute, denen geht es wie Ihnen! Glauben Sie nicht, dann lassen Sie sich von uns das Nenndorfer „Versagerbündnis“ „Bad Nenndorf ist bunt“ vorstellen. Beginnen wir doch gleich und lassen einfach Fakten aus dem Jahr 2009 sprechen!

Die bisherigen Niederlagen der vergangenen Jahre hatte man scheinbar schnell vergessen, so glaubte man auch in diesem Jahr, von einem Verbot des nationalen Trauermarsches träumen zu können. Die Anfangseuphorie sollte jedoch schnell verschwinden, denn je näher der Trauermarsch kommt, desto deutlicher sollen die Zeichen für das „Versagerbündnis“ „Bad Nenndorf ist bunt“ stehen.

Nachdem man in der Vergangenheit nur wenig Zuspruch bei den Nenndorfer Bürgern bekommen hatte, so musste in diesem Jahr eine neue Zielgruppe her. Scheinbar dachte man sich also, dass nichts leichter wäre, als eine Handvoll Jugendlicher um den Finger zu wickeln.

So konnte man am 26.02.2009 aus der Schaumburger Zeitung erfahren, dass sich auch das sog. „Jugendparlament“ der Stadt Bad Nenndorf plane, sich an den Aktivitäten von „Bad Nenndorf ist bunt“ zu beteiligen. Für den persönlichen Einsatz in der Politik wünsche man sich ein Dokument, welches den politischen Einsatz bestätige. „Das macht sich gut in Bewerbungen“, äußert sich der Jugendbürgermeister dazu. An dieser Stelle möchten wir jedoch betonen, dass sich ein solches Dokument, welches eine Zusammenarbeit mit dem „Versagerbündnis“ bestätigt, ganz gewiss nicht gut in einer Bewerbung machen dürfte. Eine solche Bescheinigung wäre wohl mit einem Zeugnis voller Sechsen gleichzustellen.

Weiter erschien auch am 28.02.2009 in der selben Zeitung ein weiterer Artikel unter der Überschrift „Sieger stehen bei 'Bad Nenndorf ist bunt' auf der BühneJa, Sie haben richtig gelesen! Kein halbes Jahr ist es her, da glaubte man noch, es könne ein ernst gemeinter Hauptpreis für einen regionalen Musikwettbewerb sein, wenn man dem Gewinner ermögliche, beim Kulturfest im überfüllten Kurpark vor großem Publikum auf der Bühne zu stehen. Die Zukunft sollte jedoch andere Tatsachen für die Gewinner bereithalten, dazu später mehr...

Da man im Mai 2009 eine erneute Teilnahme nationaler Sportler am jährlichen Kurparklauf fürchtete, wurden vorsorglich alle „Extremsportler“ vom Lauf ausgeschlossen und die Veranstaltung zu einem „Lauf gegen Rechts“ erklärt. Das „Versagerbündnis“ befestigte zu diesem hohen Anlass auch ein Transparent an der Laufstrecke, welches jedoch nur wenig, wenn überhaupt, zur Kenntnis genommen wurde. Der Einsatz dieser Wunderwaffe versetzte der sog. „rechten Szene“ einen herben Rückschlag, was auch der weitere Verlauf des Artikels zeigen wird.

Weiter konnte man am 14.05.2009 in der Schaumburger Zeitung erneut von einem großen Wunschdenken lesen. Ein breiter Protest gegen den Trauermarsch müsse her, so heißt es dazu: „Wie die Stadt Hannover, von deren Protesten am 1. Mai ein positives Bild ausgegangen sei, brauche Bad Nenndorf ein breites Bündnis in der Gesellschaft.“ Nun hatte man doch bereits ein Bürgerbündnis, welches jedoch bisher nicht den gewünschten Erfolg mit sich bringen wollte, da sich die Bürger Nenndorfs - zu Recht - nicht mit diesem identifizieren wollen.

Daher ist auch zu erklären, dass bereits am 15.05.2009 in der Schaumburger Zeitung öffentlich bekannt gegeben wurde, dass sich das „Versagerbündnis“ scheinbar selbst zu hohe Ziele gesteckt hatte. Dazu heißt es: „Der ehrenamtliche Bündniskreis fühlt sich mit Blick auf die wachsende Übermacht der Rechtsextremen auch überfordert.“ Weiter wird der Mangel an Zuspruch aus der Bevölkerung kritisiert. Dieser ist selbstverständlich nicht auf den Mangel an Kompetenz zurück zuführen, sondern es wird versucht das angeblich „bewusste Ignorieren“ des Trauermarsches als durchgeplante Strategie zu verkaufen. Der aufmerksame Leser wird im weiteren Verlauf dieses Artikels in seiner gerechtfertigten Annahme bestätigt, dass man im „Versagerbündnis“ Bad Nenndorf scheinbar die Schuld für den ausbleibenden Erfolg und Zuspruch lieber bei anderen, als bei sich selbst zu pflegen sucht.

Am selben Tag heißt es in einem weiteren Artikel, dass mit einem Verbot des Trauermarsches nicht gerechnet werden kann. So hält Bad Nenndorfs Polizeichef ein Verbot für unwahrscheinlich. Auch erinnert er an eine weitere Niederlage der Vergangenheit, bei welcher der Landkreis Schaumburg versucht hatte, den Trauermarsch zu verbieten. Vom Oberverwaltungsgericht wurde man damals jedoch schnell und kompromisslos in die eigenen Schranken gewiesen.

Bereits vier Tage später, dem 19.05.2009, heißt es in den regionalen Medien, dass auch die Stadt Rodenberg dem „Versagerbündnis“ Schützenhilfe geben wolle. „Man muss aufpassen, bevor es zu einem Flächenbrand kommt“ so wird erneut vor dem Trauermarsch gewarnt. Ja, man muss wohl wirklich aufpassen, denn auf das Thema „Brandstiftung“ werden wir ohnehin noch zu sprechen kommen müssen... Zu diesem Zeitpunkt wiegt sich das „Versagerbündnis“ weiter in Sicherheit und rechnet weiter mit viel Unterstützung und großem Zuspruch aus der Bevölkerung.

Wir erfahren am 27.05.2009 erstmals, dass man auch der Stadt Bad Nenndorf die Fließbandauszeichnung „Ort der Vielfalt“ verliehen habe. Gratulation! Doch musste selbst die Nenndorfer Bürgermeisterin feststellen, dass für den Ort der feierlichen Übergabe ein „ehemaliges, eher schmuckloses Postzentrum [...] in Kreuzberg hergerichtet worden“ ist und tröstet sich selbst mit den Worten „immerhin steht die Bundesregierung dahinter“ Richtig, die Bundesregierung steckt wieder mal dahinter! Verehrte Frau Bürgermeisterin, wir bedauern an dieser Stelle sehr, dass Sie den heiß begehrten Preis in einem abrissreifen Gebäude von einer abrissreifen Regierung entgegennehmen mussten. Natürlich sollten sich schnell neue Probleme ergeben. Der Preis entpuppte sich noch am gleichen Tag zu einer schweren Last, da er unter den Armen der Bürgermeisterin in die Stadt gebracht werden musste und es wollte sich in der Stadt leider auch kein geeigneter Platz für die begehrte Tafel finden... Schade eigentlich!

Nun kommen wir endlich zum großen Fest im Kurpark, auch dieses wollte unter keinem guten Stern stehen... Ja richtig, wir meinen das große Kulturfest im überfüllten Kurpark (wir berichteten). An dieser Stelle muss erneut hervorgehoben werden, dass die regionale Systempresse selbstverständlich bemüht war, zeitnah zu berichten. Doch scheinbar fiel es selbst den erfahrenen Journalisten schwer, die gegebenen Tatsachen schön zu lügen, so waren in diesem Fall auch nur drei Tage des Grübeln und Kopfzerbrechen notwendig.

So heißt es für den naiven und gutgläubigen Zeitungsleser dann am 09.06.2009 endlich in der Schaumburger Zeitung: „Sechs Stunden lang vergnügten sich zahlreiche Teilnehmer aus vielen Nationen und verbanden gelebte Vielfalt mit einem farbenfrohen musikalischen und kulinarischen Programm für jedes Alter und jeden Geschmack“, doch die Bilder aus dem Kurpark sprachen leider eine andere, aber deutliche Sprache... Auch die Mitglieder des Jugendparlamentes sahen sich jetzt wohl auch als getäuschte Opfer, die man scheinbar arglistig an in die Irre geführt hatte. Wir erinnern uns nur an den großen Hauptgewinn des Musikwettbewerbes, auf den wir am Anfang des Artikels zu sprechen kamen.

Auch kam man auf der, selbstverständlich gut besuchten, Veranstaltung erneut auf den erhaltenen Fließband-Preis zu sprechen. Dieser sei „dem unermüdlichen Engagement […] der Initiative Bad Nenndorf ist bunt“ zu verdanken. - Ein Trostpreis also für das Versagerbündnis...!?!

Am 20.06.2009 hört man erneut vom „Versagerbündnis“. Man hatte einen Gastreferenten der Friedrich-Ebert-Stiftung geladen, der über „rechtsextreme Positionen in allen Schichten“ referieren sollte. Der „Referent [...] war begeistert“ - wohl eher belustigt - “von der anschließenden Diskussion“, heißt es in dem Artikel. Natürlich hatte der angereiste Experte aus der Hauptstadt auch die lang gesuchte Lösung für das „Versagerbündnis“ und dessen erlittene Niederlagen parat: „Flagge zeigen!“ - Die weiße Fahne natürlich! Kapitulieren Sie, Ihre Lage ist mehr als aussichtslos!

Doch erneut ignorierte man die Zeichen der Zeit, so musste man am 22.06.2009 besorgt, unter der Überschrift „Sollen die erst das Wincklerbad anstecken?“, die neusten Sorgen und Nöte des „Versagerbündnis“ zur Kenntnis nehmen. Vor „mehr Neonazis als je zuvor“ und „vor Bündnissen mit militanten Linksextremisten“ wird gewarnt. In der Warnung vor einer Zusammenarbeit mit Vertretern aus dem Umfeld von Antifa-Gruppen heißt es: „Diese suchen den Schulterschluss mit bürgerlichen Bündnissen, verfolgen aber rechtsstaatsfeindliche Ziele.“

Dem nicht genug, so äußerte sich Dr.-Ing Joachim Runkel, Abgeordneter der CDU im Landtag, zu den gefährlichen Linksautonomen und deren Freude an Randale und Gewalt, wie folgt: „Ich begreife nicht, warum es so schwer ist, eine solche Demo zu verbieten. Sollen die erst das Wincklerbad anstecken? - Wir möchten an dieser Stelle sehr hoffen, dass der benannte Mandatsträger, zum Zeitpunkt seiner Äußerung, nicht an die Billigung einer Brandstiftung gedacht hat, um diese als Geheimwaffe gegen den Trauermarsch einzusetzen.

Bezüglich der Gegenveranstaltungen hatte man den grandiosen Einfall, dass es zeitgleich zum Trauermarsch ein Stadtfest vor dem Wincklerbad geben könne. Leider handelt es sich wieder einmal nicht um die rettende Idee, denn bezüglich des zeitgleich stattfindenden Stadtfestes am Wincklerbad heißt es: „Die Aktion der Rechten ist bereits für diesen Standort angemeldet und genehmigt.“ Außerdem gab es doch schon vor ein paar Wochen ein „Stadtfest“....

Am folgenden Tag, dem 23.06.2009, wussten die regionalen Medien plötzlich von erneutem Tatendrang zu berichten. Es wird die Behauptung aufgestellt, dass sich Widerstand in der Kurstadt rege und es wird vorgegeben, dass mehr und mehr Bürger gegen den Trauermarsch aktiv werden wollten. Scheinbar hat man sich doch entschlossen, nun die Existenz der wartenden Geisterarmee bekannt zugeben.

Selbstverständlich wird auch im Bezug auf die hohe Gewaltbereitschaft der linken Gegendemonstranten versucht, zu relativieren. Man sei entsetzt, heißt es zu den warnenden Äußerungen des anwesenden Linksextremismus-Experten. Auch in dieser Angelegenheit fürchtet das Versagerbündnis die Wahrheit, wie der Teufel das Weihwasser. Daher ist es sehr fraglich, ob man dem Versagerbündnis überhaupt noch glauben kann, wo es doch stets dazu neigt, Fakten und Tatsachen wider besseren Wissens zu leugnen.

Erinnern wir uns, wie oft man in der Vergangenheit die Bürger Bad Nenndorfs ohne Skrupel an der Nase herum geführt und glaubt hatte, man könne mit immer neuen Märchengeschichten den Bürger in Nenndorf täuschen... Vorsicht ist geboten! Wir müssen daher an dieser Stelle nicht nur vor linken Gewalttätern, sondern auch vor dem „Versagerbündnis“ mehr als deutlich warnen!

Nun hat die Nenndorfer Wunschfee einen neuen großen Einfall gehabt. So heißt es von von einem Vorstandsmitglied eines Nenndorfer Sportvereins: „Wir haben Ideen, das Ganze farblich und laut zu gestalten mit bunten T-Shirts und Luftballons im Stil einer Loveparade“ - Verstehen wir jetzt etwas falsch oder war nicht eben dieser Einfall der Grundgedanke vom „Versagerbündnis“ „Bad Nenndorf ist bunt“? Auch ist mit diesem Einfall noch lange nicht das große Personalproblem gelöst...

Weiter wird beklagt, dass sich Vertreter der Stadt Nenndorf nicht von dem „Versagerbündnis“ instrumentalisieren lassen. So heißt es von Hauptinitiator von „Bad Nenndorf ist Bunt“: „Man kann auch mehr machen, als nur eine Resolution zu verabschieden und in den Urlaub zu gehen.“ Der Gleichbehandlung wegen müssen wir anmerken, dass man immerhin eine Resolution verabschiedet hat und so wenigstens unter Beweis stellen konnte, dass man zu überhaupt etwas fähig ist. Das Bündnis hingegen konnte bisher nur Niederlagen und Rückschläge vorweisen.

Nun konnten wir uns in den letzten Jahren mit den Vorgehensweisen vertraut machen, so kommen wir auch gleich auf die gesammelten Unterschriften zu sprechen, die man an dieser Stelle wohl als Schutzbehauptung hätte aufführen wollen. Leider haben wir bisher noch nicht verstanden, welchen Zweck die Unterschriften erfüllen sollen. Aber in welchem Zahlenverhältnis stehen diese Unterschriften eigentlich zu der Einwohnerzahl von Nenndorf? Eine einfache Rechnung wird die Lächerlichkeit des Nenndorfer „Versagerbündnis“ nun ein für alle mal unter Beweis stellen:

Rund 560 Unterschriften hat man gesammelt, wovon lediglich 80% aus Nenndorf stammen sollen. Prozentual gesehen machen diese Unterschriften nicht einmal 5% der Nenndorfer Bevölkerung aus. Im Umkehrschluss müssen wir also feststellen, dass eine deutliche Mehrheit den Zuspruch verweigert und dem „Versagerbündnis“ „Bad Nenndorf ist bunt“ eine deutliche Absage erteilt.

So brauchen wir auch gar nicht auf die weiteren Träumereien und Luftschlösser eingehen, denn wer sich nicht von den eigenen Experten überzeugen lassen will, wer nicht bereit ist, die Existenz historischer Tatsachen zu akzeptieren und wer sich nicht von selbst eingebrachten Zahlen zur Vernunft bringen lassen will, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen!

Bekanntlich ist Einsicht ja der beste Weg zur Besserung, so erachten wir es als sehr löblich, dass man man nicht mehr leugnet, dass man sich in einem Teufelskreis befindet. Spätestens jetzt sollte man in den Reihen vom „Versagerbündnis“ überlegen, ob es nicht an der Zeit sei, die Gelegenheit nutzen und die eigene Torheit anzuerkennen, dass ein Kampf gegen die unzensierte Wahrheit nicht zu gewinnen ist. Noch haben Sie die Möglichkeit ,sich wie erwachsene Menschen zu verhalten und dies unter Beweis zu stellen! Dies beinhaltet jedoch auch die Akzeptanz der Tatsache, dass im Bezug auf ihre Relativierungen der alliierten Verbrechen aus den Reihen der Bad Nenndorfer Bürger kein Zuspruch zu erwarten ist.


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