Über 400 volkstreue, junge Männer und Frauen versammelten sich gestern in Bad Nenndorf um auf die Folterlager alliierter Besatzer in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg aufmerksam zu machen und den Abzug aller fremden Truppen aus Deutschland zu fordern. Zum dritten Male hat die nationale und sozialistische Opposition damit in Bad Nenndorf dafür gesorgt, daß das Lügengebilde, mit dem sich die Besatzer als Befreier zu verkaufen versuchen, ins Wanken gerät.
Nachdem vor drei Jahren öffentlich wurde, daß das Bad Nenndorfer Wincklerbad unmittelbar nach Kriegsende in ein Folterlager umfunktioniert wurde, in dem systematisch Menschen gequält und zu Tode gefoltert wurden, hat der nationale Widerstand angefangen, dafür Sorge zu tragen, daß dieses Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden kann. Der Aufmarsch mit mehr als 400 Teilnehmern stellt einen neuen Höhepunkt dieser Arbeit dar.
Den Demonstrationsauftakt übernahm Kamerad Thomas ''Steiner'' Wulff das Wort, der die Ereignisse im Wincklerbad noch einmal zusammenfasste. Danach zog der Demonstrationszug absolut diszipliniert, schweigend durch Bad Nenndorf bis vor das Wincklerbad. Vor dem Wincklerbad wurde die Kundgebung von einem Aktivisten aus der Region eröffnet. Christian ging in seinen Ausführungen auf die Forderungen der nationalen Opposition ein und betonte dabei, daß die Arbeit des nationalen Widerstandes rund um die Ereignisse im Wincklerbad mit dem Aufmarsch in diesem Jahr noch längst nicht abgeschlossen sind und wir uns Jahr für Jahr weiter dafür einsetzen werden, daß die Gräueltaten nicht in Vergessenheit geraten werden. Ein erster Schritt dazu wäre das Aufstellen einer Gedenktafel für die über 372 dort Gefangenen aus der klar hervorgeht, daß an diesem Ort von Besatzern gefoltert und gemordet wurde.
Es kann nicht sein, daß deutsche Politiker sich in das jahrzehntelang vorherrschende Schweigen auch weiterhin einreihen können, ohne dafür Konsequenzen befürchten zu müssen. Wer nicht Willens ist, Unrecht unabhängig von ideologischen Scheuklappen beim Namen zu nennen, hat jedes Recht auf politische Verantwortung verwirkt. Danach unterstrich Kamerad Constant Kusters von der Niederländischen Volksunion (NVU) mit seinem Auftritt die Bedeutung dieses Protestes und betonte dabei, daß die Verbrechen der Besatzer keine einmaligen Verfehlungen gewesen sind, sondern die Befreiung überall in Europa die gleiche Handschrift getragen hat. Er sparte dabei auch nicht mit Verweisen in die Gegenwart und geißelte die ungebrochen verbrecherische Aggressionspolitik der Westalliierten. Zum Abschluß der Hauptkundgebung sprach Kamerad Andreas Biere und beendete seine Ausführung mit einer Gedenkminute für die Opfer alliierter Besatzung in Bad Nenndorf.
Der Rückmarsch vollzog sich genauso geordnet, wie der Hinmarsch. Unberührt von antifaschistischen Schreihälsen, die ihr Geschichtsbild mit Trillerpfeifen zu schützen versuchten, ging der Demonstrationszug zurück zum Bad Nenndorfer Bahnhof. Dort wurde zur Abschlußkundgebung Aufstellung genommen. Nach einem kurzen Redebeitrag von Sven Skoda führte Ralph Tegetoff eine Gedenkminute für den vor wenigen Tagen verstorbenen Kameraden Friedhelm Busse durch. Die Gedenkminute für diesen verdienten Kämpfer um Deutschlands Freiheit wurde mit der ersten Strophe des Deutschlandliedes beendet.
Der Aufmarsch in Bad Nenndorf ist ein voller Erfolg für den nationalen Widerstand gewesen. Nirgendwo sonst in Deutschland wird die Forderung "Besatzer raus!" so deutlich hörbar wie in Bad Nenndorf. Mehr als 400 Teilnehmer, die getragen von revolutionärer Disziplin gezeigt haben, daß eine Politik für die Zukunft unseres Volkes auch die Vergangenheit nicht aus den Augen verlieren darf. Mehr als 400 Kameraden, die nicht zurückschauen, um Schlachten von gestern gewinnen zu wollen, sondern wissen, daß die Wahrheit im Umgang mit der eigenen Geschichte dort erkämpft werden muß wo das Lügengebilde des Feindes zerbricht. Dort wo die Lüge sichtbar wird, zerbricht das seit mehr als 60 Jahren durch Umerziehung installierte Weltbild. Dort wird Raum geschaffen für einen Wandel, der nicht nur Symptome bekämpft, sondern weiter reicht! Die historische Wahrheit ist für ein kommendes Deutschland, in dem Worte wie nationale Identität, Volksgemeinschaft und Volkssouveränität wieder eine Bedeutung haben sollen, unverzichtbar!
Darum Kameraden, haltet Euch schon heute den Termin für Bad Nenndorf 2009 frei. Wir sehen uns auf der Straße!